Bauvorhaben

Die Stiftung investiert laufend in die Weiterentwicklung ihrer Liegenschaften. Ein überdurchschnittlicher Sanierungsbedarf wurde 2012 für die GFB-Kinder- und Jugendheime in Sigrön (Prignitz) und Stolpe (Uckermark) festgestellt. Mit ihren Investitionen will die Stiftung hier die Grundlage schaffen, dass die GFB an diesen Standorten die Angebote zukunftsfähig weiter entwickeln kann.

Entwicklung des Kinder- und Jugenddorfes Sigrön (Prignitz)

KJD_Sigroen

Im Frühjahr 2014 fiel der Startschuss für den Umbau des Haupthauses im GFB Kinder- und Jugenddorf Sigrön. Rund 1,7 Mio. Euro investierte die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ als Eigentümerin seitdem in die Baumaßnahme. Im Ergebnis der Umbauarbeiten ist aus der alten Heimschule ein modernes und architektonisch ungewöhnliches Gebäude entstanden. Großzügig geschnittene Raumaufteilungen und lichtdurchflutete Zimmer bieten Platz für insgesamt 13 Kinder und Jugendliche sowie für deren Betreuerinnen und Betreuer.

Künftig werden hier zwei heilpädagogische Wohngruppen untergebracht sein, mit denen die Betreiberin, die GFB – Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher mbH das Profil der Einrichtung in dieser Richtung verstärkt ausbauen will. Dies unterstützt auch das Raumkonzept nach dem Umbau: es gibt zusätzlich ein Bewegungszimmer und einen Snoezelen-Raum, in den sich die Kinder zurückziehen können, wenn sie entspannen möchten.

Weitere Informationen über das Kinder- und Jugenddorf Sigrön: > GFB

Entwicklung des Kinder- und Jugendheims Stolpe (Uckermark)

KJH-Stolpe

Der Ort Stolpe liegt direkt am Nationalpark Unteres Odertal, 15 km von Angermünde entfernt. Das Schloss hat seine Ursprünge im 16. Jahrhundert. Bis ins 20. Jahrhundert war es im Besitz der Familie von Buch. Der heutige Zustand geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau nach einem Brand von 1917 zurück. Seit 1961 wird das Schloss als Kinderheim genutzt. Das Gebäude ist seit vielen Jahren sanierungsbedürftig. Zudem entsprechen die Raumaufteilungen und die Infrastruktur nicht mehr den heutigen Anforderungen der Jugendhilfe.

Als vorgezogene Baumaßnahme begannen im November 2013 die Sanierungsarbeiten am Dach des Haupthauses. Dafür wendete die Stiftung in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 250.000 Euro auf. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz förderte die Dachsanierung mit 10.000 Euro. Eine besondere Herausforderung stellte das Storchennest auf dem Dach dar. Die Bauarbeiten wurden in die Jahreszeit gelegt, in der die Störche das Nest nicht bewohnen. Der erste Bauabschnitt, für den im Jahr 2013 die Planungen begannen, betrifft das Obergeschoss im Seitenflügel. Die Bauarbeiten sind für 2014 und 2015 vorgesehen.

Im zweiten und letzten Bauabschnitt sollen die beiden unteren Geschosse im Seitenflügel sowie die Fassaden in Stand gesetzt werden. Das Sanierungsvolumen für das Gesamtvorhaben beträgt rund 2,1 Mio. Euro.

Weitere Informationen über das Kinder- und Jugendheim Stolpe: > GFB

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