„Geschichte der Kindheit im Heim“

Ausstellungsprojekt „Geschichte der Kindheit im Heim“

Ein Thema – Drei Orte

Unter welchen Bedingungen kamen Mädchen und Jungen früher in Heime? Was verstand man unter dem Begriff Fürsorgeerziehung?

Diese und viele weitere Fragen zu diesem Thema werden in der Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ beantwortet. Beginnend mit den Anfängen der staatlichen Fürsorge im deutschen Kaiserreich spannt die Ausstellung einen Bogen über die reformpädagogischen Versuche der Heimerziehung in den 1920er Jahren, die Situation der Fürsorgeerziehung in der Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur Heimerziehung in West- und Ostdeutschland. Die Ausstellung wird auf den vier Etagen des barocken Treppenhauses im Waisenhaus gezeigt.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Fachhochschule Potsdam, dem Filmmuseum Potsdam und Expertinnen und Experten der Wohlfahrtsforschung. Bei einem Teil der Materialien und Exponate wird auf vorhandene Ausstellungen zurückgegriffen, die eine Einbettung und Rahmung durch eigene Arbeiten und Exponate der Kooperationspartner finden.

Ausstellungseröffnung:
24. Oktober 2017 | 17.00 Uhr | Friedenssaal der Stiftung
Lindestraße 34a | 14467 Potsdam

Großes Waisenhaus | Barockes Treppenhaus
Lindenstraße 34a | 14467 Potsdam

Öffnungszeiten:
werktags von 9 bis 18 Uhr
an Wochenenden geschlossen

Die Ausstellung „Geschichte der Kindheit im Heim“ wird ergänzt durch eine öffentliche Vortrags- und Filmreihe, die abwechselnd im Filmmuseum Potsdam, in der Fachhochschule Potsdam oder im Friedenssaal der Waisenhaus-Stiftung stattfindet. Einzelne Themenkreise aus der Ausstellung werden hier aufgegriffen und vertiefend dargestellt werden.

>> zu den Veranstaltungen der Vortragsreihe

>> zu den Veranstaltungen der Filmreihe

Die drei Veranstaltungsteile richten sich an ein breites Publikum von thematisch interessierten Menschen, an Schulklassen und Studiengruppen sowie selbstverständlich an die Fachleute, die für Erziehung und das Wohlergehen von „fremdbetreuten“ Menschen im weitesten Sinne verantwortlich sind.

>> ausführliche Veranstaltungsprogramm als PDF (500 kB)