Integrationsförderung von kleinen Kindern – Familien und Nachbarschaft

Integrationsförderung von kleinen Kindern – Familien und Nachbarschaft

Familien mit Migrationshintergrund zusammenbringen mit Familien, die Sozialleistungen empfangen – darum geht es im Integrationsprojekt des JHCB aus Cottbus. Der Träger arbeitet nach dem „FUN“-Konzept, bei dem ein Lernen im Dialog im Vordergrund steht. Während eines strukturierten und abwechslungsreichen Programmangebots erleben Eltern den Umgang mit ihren Kindern ganz bewusst – und lernen ihre eigenen Kompetenzen kennen. Gleichzeitig vernetzt das Programm Familien und hilft, Vorurteile abzubauen.

Das niedrigschwellige Angebot erreicht bis zu 48 Familien mit einer Beteiligung von rund 140 Kindern. Mit Aktionen wie einem gemeinsamen Kochen und Essen, mit Spiel- und Kreativangeboten lädt der Träger Familien vor Ort ein und will für die Kurse begeistern. Kinder erleben Aufmerksamkeit und Zuwendung von ihren Eltern, sie werden resilienter und erlernen neue Fähigkeiten. Das FuN-Konzept unterstützt darüber hinaus die Arbeit  von pädagogischen Einrichtungen und Jugendamt.

Der JHCB bietet seine Kurse im Neu-Schmellwitz an. Im Umfeld des Stadtteils liegt die Armutsgefährdung bei 27 Prozent. Der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund liegt bei 15 Prozent, die SGB-II-Quote bei 17 Prozent. Neu-Schmellwitz mit seinen Plattenbauten ist als ein besonderer Brennpunkt im Raum Schmellwitz zu sehen.

 

Bildquellen

  • Familientreff in Neu-Schmellwitz: JHCB Jugendhilfe Cottbus gGmbH/Archiv