Strangsanierung in der „Weiße Taube“

Stiftung investiert in die Zukunft

Nach einer Bauzeit von neun Monaten hat die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ als Eigentümerin der Immobilien die Baumaßnahme im GFB-Kinder- und Jugendheim „Weiße Taube“ in Bollersdorf abgeschlossen. Dabei wurden unter anderem alle Trinkwasserleitungen erneuert, Teile der Sanitär- und Lüftungsinstallationen ausgetauscht und der Warmwasserspeicher der Heizungsanlage ersetzt. Sämtliche Umbauarbeiten mussten während des laufenden Heimbetriebs erfolgen.

„Es waren schon anstrengende Monate, in denen es für unsere jungen Bewohner*innen zu manchen Einschränkungen kam.“, blickt Jens Hemker, Leiter der Jugendhilfeeinrichtung in Bollersdorf, auf die Bauzeit zurück. „Aber jetzt freuen sich alle über die neuen Sanitäranlagen, die blitzenden Waschbecken und Wasserhähne.“, ergänzt er.

Doch das ist nur der sichtbare und wesentlich kleinere Teil dessen, was umgebaut wurde. Unter den inzwischen wieder verschlossenen und gestrichenen Trockenbauwänden und -decken erfolgten die eigentlichen Arbeiten. „Die Baumaßnahme glich einer Art Operation am offenen Herz“, fasst die Stiftungsgeschäftsführerin Elke Krüger zusammen. Unter der Federführung der Firma Krüger aus Frankfurt/Oder wurden die gesamte Wasserversorgung auf einen modernen Stand gebracht. Darüber hinaus mussten die Lüftungsanlagen erneuert und die Leitungsführungen in den Wänden und Decken brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Insgesamt investierte die Waisenhaus-Stiftung fast 200.000 € in das Kinderwohnhaus. Die Bauarbeiten trugen wesentlich zur Verbesserung der energetischen Bilanz des etwa 90 Jahre alten, weithin sichtbaren Gebäudes bei.

Stiftung und GFB bedanken sich ausdrücklich bei der Fachfirma B&S Baupartner aus Berlin für die ausgezeichnete Bauplanung und Überwachungsleistung während der gesamten Bauzeit.

> Presseinformation vom 04.02.2019 [pdf, 40 kB]