Besucherandrang im Waisenhaus

Besucherandrand zum Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals

Der Hunger nach Kultur war den Besucherinnen und Besuchern letzten Sonntag anzumerken. Bei zunächst viel Sonnenschein riss der Besucherfluss nicht ab. Allein an den drei Führungen nahmen 180 Personen teil, auch Museum und Treppenhaus trafen auf viel Interesse. Besonders gut an kam der Stand mit Kaffee und Kuchen, den die Stiftung gemeinsam mit dem Förderverein der Voltaireschule Potsdam organisierte.

Bis zum letzten Stück vergaben die Schülerinnen und Schüler der Voltaireschule des selbstgebackenen Kuchen, den die Eltern des Fördervereins spendeten. Mit der Aktion sammelten Stiftung und Förderverein Spenden für ihre Arbeit. Für die Unterstützung der Eltern des Fördervereins bedankt sich die Stiftung ganz herzlich!

Traditionell beteiligt sich die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam am bundesweiten Tag des offenen Denkmals und lädt in das größte barocke Bauensemble in Potsdams Innenstadt ein. In der Breiten Straße 9a erzählte Historiker und Stiftungs-Geschäftsführer René Schreiter mehr über die Geschichte des ehemaligen Militärwaisenhauses und führt dabei in eines der schönsten Treppenhäuser Europas.

 

Hintergrund

Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam fördert benachteiligte Kinder und Jugendliche im Land Brandenburg. Sie wurde bereits 1724 von König Friedrich Wilhelm I. errichtet. Der Souverän verfolgte das Ziel, unversorgte Kinder zunächst ausschließlich von Militärangehörigen unterzubringen, sie zu unterrichten und auszubilden. Damit sollten die Mädchen und Jungen die Basis für eine spätere eigenverantwortliche Existenz erhalten. Die Kinder und Jugendlichen erhielten eine weit über die damals üblichen Verhältnisse hinausgehende Fürsorge, Erziehung und berufliche Ausbildung. Die Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und mit 40-jähriger Unterbrechung eine der ältesten sozialen Stiftungen in Brandenburg.